Historie

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Das Kerngeschäft der Telmed GmbH in Eching bei München geht auf eine Gesellschaft für Mikroelektronik zurück, die in den 1980er Jahren von Edgar Schneider Senior gegründet wurde.

Sie begann nicht nur als erstes Unternehmen in Bayern mit dem Drahtbonden, sondern entwickelte parallel dazu diese neue Technik weiter, indem sie den Bondprozess auf reine Kupfer-Nickel-Leiterplatten einrichtete.
Die technische Herausforderung war und ist auch heute, das Oxidieren des Nickels zu unterbinden, obwohl die Nickelschicht offen liegt.
Der damit eingesparte Gold-Anteil reduzierte die Herstellungskosten, was zu diesem Zeitpunkt vor allem ein interessantes Kostensparpotential für die Uhrenindustrie darstellte.

Neueste Technologien – wir sind dabei

Nachdem sich das Mutterunternehmen als Systemzulieferer in der Uhrenindustrie etabliert hatte, wurde es später zum wichtigen Lieferanten für Anzeigebaugruppen und DSP-Baugruppen für die C/D-Netztelefonbaugruppen von Siemens.

Weitere Projekte wie die Bestückung von Bankkarten für Giesecke & Devrient und die Mitentwicklung am ersten Navigationssystem Euroscout folgten 1989.

Die steigende Nachfrage für Drahtbonden machte einen Ausbau der Herstellungskapazitäten nötig: 1990 wurde der bayerische Standort auf 50 Mitarbeiter ausgebaut, in Eisenach entstand ein ähnlicher Anlagenpark.

1998 gründete der Sohn Marcus Schneider die Telmed GmbH als Tochterunternehmen. Mit anfänglich drei hochqualifizierten Mitarbeitern auf 200 Quadratmetern startete Telmed im April 2002 das operative Geschäft mit den ersten kundenspezifischen Systemen und einem Medizinprodukt.

2012 entwickeln rund 30 Mitarbeiter auf einer Produktionsfläche von 1400 Quadratmetern hoch spezialisierte, miniaturisierte Schaltungen für Kunden aus der Automobil- und Consumerbranche, für Energie- und Wehrtechnik sowie eigene und kundenspezifische Medizintechnikprodukte.